Feministische Politarbeit auf Instagram – wie geht das?

Datum
Mi., 1. Juli 2020 · 12:00 – 19:00
Ort
Franz-Mehring-Platz 1, Berlin
Max. Teilnehmer:innen
20
Diese Veranstaltung war Teil einer vergangenen LiMA-Woche und kann nicht mehr gebucht werden.

Ob man will oder nicht – wer Aufmerksamkeit auf die eigene politische Arbeit ziehen möchte, kommt an Social Media, insbesondere Instagram, nicht mehr wirklich vorbei. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint: Instagram ist mehr, als eine oberflächliche Bildplattform mit einem undurchsichtigen Algorithmus, der uns in eine Filterblase einlullt. Ein Instagram-Account kann Visitenkarte, Website und Netzwerk in einem sein. Feminist*innen der sogenannten 4. Welle vernetzen sich dort, verbreiten Inhalte und erzeugen Reichweite für ihre Forderungen. Auf Instagram finden Call-Out-Culture, der Kampf für Repräsentation und Austausch mit Gleichgesinnten statt, werden Meinungen konstituiert, Trends angestoßen und Informationen aus erster Hand weitergegeben, genauso wie im „Real Life“.

Gemeinsam wollen wir herausfinden, wie ihr Instagram für eure individuellen Projekte nutzen könnt. Der Fokus liegt hierbei auf Authentizität und dem Finden eurer Community, also die Leute, die ihr erreichen und mit denen ihr in Austausch treten wollt. Das Ziel ist ein selbstbestimmter und zielgerichteter Umgang mit der Plattform.

Themen werden sein:
Herausarbeiten der Ziel-Community
Netzwerken auf Instagram
Content für den IG-Feed kreieren
Instagram-Stories kreieren
Community Management

Bitte bringt eure Smartphones mit Instagram-Account mit. Erste Erfahrungen mit der Plattform sind erwünscht, aber keine Voraussetzung.


Dozentin: Naomi Bechert
Naomi Bechert (B. Sc. Psychologie & M. A. Gesellschaft- und Wirtschaftskommunikation) ist für die feministischen funk-Formate „Softie“ und „Auf Klo“ tätig. Zudem ist sie Social Media Managerin für den queerfeministischen Spotify Podcast Realitäter*innen des DJ-Duos Hoe_mies.

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