Titten, Thesen, Temperamente: Ein feministischer Journalismus ist möglich

Datum
So., 3. Apr. 2022 · 11:30 – 16:30
Max. Teilnehmer:innen
25
Diese Veranstaltung war Teil einer vergangenen LiMA-Woche und kann nicht mehr gebucht werden.

Die Medienbranche ist ein hartes Pflaster, besonders für Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans und Agender (FLINTA). Für Journalist*innen ist Sexismus Alltag und das nicht nur in der Nähe eines Julian Reichelt. Es fängt an mit dem netten Redakteur, der heimlich deine Idee klaut, geht weiter mit männlich dominierten Meinungsseiten, dem ewigen Streit übers Gendern, bis hin zum Gender-Pay-Gap. Doch all das müssen wir nicht hinnehmen. Ein feministischer Journalismus ist möglich. Wie dieser aussehen kann, wird Thema dieses Workshops sein. Darin tauschen wir uns zunächst über unsere persönlichen Erfahrungen aus und wenden eine effektive Empowerment-Methode an. Anschließend werden feministische Methoden für die Medienbranche vorgestellt: subtile, radikale, individuelle, kollektive, bewährte, neue. Das Ziel ist direkte Solidarität im Hier und Jetzt ebenso wie grundlegendere Veränderungen. Die Perspektive ist intersektional und materialistisch. Die Zielgruppe sollte hauptberuflich oder mindestens seit einem Jahr journalistisch tätig sein. Bitte gebt bei der Anmeldung Euer Geschlecht an. Männer sind herzlich willkommen, in diesem Fall wird die Gruppe für gewisse Einheiten zweigeteilt.

Teilnahmevoraussetzungen
Die Zielgruppe sollte hauptberuflich oder mindestens seit einem Jahr journalistisch tätig sein. Bitte gebt bei der Anmeldung Euer Geschlecht an. Männer sind herzlich willkommen, in diesem Fall wird die Gruppe für gewisse Einheiten zweigeteilt.

Lernziele

  • Wir sammeln und verstehen die Vielzahl sexistischer Momente, der Journalist:innen im Berufsalltag ausgesetzt sind.
  • Wir erkennen, dass wir nicht alleine sind, tauschen uns über sexistische Erfahrungen aus und empowern uns gegenseitig.
  • Wir lernen, wie wir uns als Journalist:innen organisieren können, um direkte sowie grundlegendere feministische Verbesserungen zu erreichen.

Referent_in
Lotte Laloire

Speaker

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