O-Ton-Collage: Bewegungen hörbar machen
Originaltöne klingen oft echter als jede Studio-Erklärung. Warum das so ist und was du alles damit anstellen kannst, lernst du in diesem Workshop.
Inhaltlich widmen wir uns Bewegungen, sowohl im symbolischen als auch im gesellschaftspolitischen Sinn: um Initiativen, Kollektive, Vereine und andere Formen des Zusammenschlusses. Dabei können sowohl konkrete politische Kämpfe und Anliegen als auch die Menschen und Geschichten dahinter zum Ausgangspunkt werden. Wenn du selbst Teil einer solchen Bewegung oder Gruppe bist, kannst du gerne vorab eigene O-Töne mitbringen und daraus im Workshop eine kurze Audiocollage entwickeln.
Alternativ kannst du den bereitgestellten Materialpool erkunden und eigene O-Töne sammeln. Sobald wir unsere Sternstunden (oder eher Sternsekunden) gefunden haben, entwickeln wir daraus gemeinsam kurze Audiocollagen von ein bis drei Minuten.
Wir finden heraus, was einen O-Ton spannend macht, wie sich damit eine Geschichte erzählen lässt und welche Rolle Rhythmus und Dramaturgie für eine gelungene Erzählung spielen. Am Ende des Tages nimmst du eine eigene kleine Audioarbeit mit nach Hause.
Wenn du Lust hast, vorab ein bisschen Audacity-Luft zu schnuppern, ist Sarahs Workshop ein guter erster Schritt.
Lernziele
- Gutes O-Ton-Material erkennen, auswählen & einsetzen
- Verstehen, wie Schnitt und Dramaturgie Bedeutung erzeugen
- Eine eigene 1–3-minütige Audiocollage produzieren
Voraussetzungen
Ein Laptop mit installiertem Audioprogramm (z. B. Audacity - kostenlos, Reaper - kostenlose Testversion, Ableton, Garageband, Audition, …).
Idealerweise einfache Schnittkenntnisse, zum Beispiel durch Sarahs Workshop "Audio 101".
Ggf. eigene O-Töne.