Recherche-Labor mit Mohamed Amjahid
Polizeigewalt, Machtmissbrauch an der Uni, rechtsextreme Gefahren: In diesem Workshop wollen wir gemeinsam eure Themen konkret besprechen und in mehreren Redaktionssitzungen zusammen weiterentwickeln. In Gruppenarbeit könnt ihr euer Erkenntnisinteresse in Projekte umwandeln oder eure bereits begonnenen Recherchen weiterverfolgen. Es geht darum, dass wir uns gegenseitig bestärken und zielführende Fragen formulieren, die euch in euren Recherchen weiterbringen.
Die Themenfelder sind nicht abgesteckt, hier geht es um die Wege, wie ihr an gute Texte und Ergebnisse kommt: Lohnt sich eine kleine Anfrage in einem Landesparlament oder im Bundestag? Welche Behörde kann Auskunft geben? Wie konfrontiere ich Täter*innen mit meinen Rechercheergebnissen? Wie kann ich sicherstellen, dass mein Text juristisch einwandfrei ist? Welche Erzählform bietet sich an?
Diese Recherche-Werkstatt steht allen angehenden und gestandenen Journalist*innen offen; wer nicht journalistisch arbeitet, sondern in Politik oder PR arbeitet, kann leider nicht teilnehmen. Wir wollen einen geschützten Raum schaffen, damit wir vertrauensvoll und offen über eure Projekte sprechen können. Sie werden vertraulich behandelt, niemand darf aus dem Workshop berichten. Bringt einfach eure Ideen mit und lasst uns loslegen!
Lernziele
- Recherche-Wege identifizieren
- Pläne für journalistische Projekte entwerfen
- Recherchen durchziehen und Texte erstellen
Voraussetzungen
Journalistische Arbeit