Linke Medienakademie stellt sich neu auf

Anfang Dezember hat die Linke Medienakademie e.V. (LiMA) turnusgemäß ihren Vorstand neu bestimmt. An die Spitze des gemeinnützigen Vereins wählte die Mitgliederversammlung Michael Stöckel aus Berlin. Der bisherige langjährige Vorsitzende Tilo Hejhal hatte nicht mehr kandidiert.

Stöckel studierte Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet in der Wirtschaftsforschung und -beratung. Zwischen 2014 und 2017 war er als Projektmitarbeiter im LiMA-Team tätig. 2017 und 2018 arbeitete er ehren- und hauptamtlich für die Partei DIE LINKE. in Berlin-Neukölln, engagierte sich auch bei sozialen Bewegungen und Protesten wie Blockupy, Ende Gelände, Block G20 oder in Berlin für die Volksentscheide DW Enteignen, Berlin Werbefrei und Neue Energie für Berlin.

Außer der personellen Neuaufstellung will sich die Linke Medienakademie auch inhaltlich weiterentwickeln. Michael Stöckel dazu: „Neben den kostengünstigen Fortbildungen für kritische Medienschaffende kann die LiMA ein Forum sein, in dem sich kritische und emanzipatorisch denkende Menschen austauschen, obwohl sie aus vielfältigen linken Traditionen kommen. Dieser Charakter eines Netzwerkes für linke Medienschaffende soll in der Zukunft weiter gestärkt werden.“

Als weitere Mitglieder des LiMA-Vorstandes wurden Renate Angstmann-Koch, Fabian Bennewitz, Klaus Czernitzki, Hannah Grüneberg, Henning Heine, Olaf Koppe, Michael Maercks und Jörg Staude bestätigt bzw. neu gewählt.

Nächstes großes Projekt der Linken Medienakademie ist die schon traditionelle Weiterbildungswoche vom 17.-21. März 2020, die unter dem Motto „#DIYmediapower – Medien selber machen“ steht. Geplant sind an den fünf Tagen um die 50 Workshops und Seminare sowie mehrere Abendveranstaltungen. Tickets dafür können schon erworben werden. Fortgesetzt werden sollen 2020 auch die Medienwochenenden für Aktivist*innen sowie ein Zukunftscampus im Herbst.

Hauptförderer der Linken Medienakademie ist die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Kooperationen gibt es weiter mit der dju in der Gewerkschaft Ver.di, der Otto-Brenner-Stiftung sowie einer Reihe weiterer Vereine und Medien.